|  größer |  kleiner |  versenden

Dieses Bild zeigt das AWO Logo

Berufsintegrationsbegleitung


Berufsintegrationsbegleitung:
Die sozialpädagogische Betreuung beim Träger ist vor allem auf die Stärkung von Kompetenzen der einzelnen Teilnehmer ausgerichtet, die helfen soll eine Wiedereingliederung in den regulären Arbeitsmarkt herzustellen. Daher wird bei der GAWO gGmbH dieser Bereich auch als Berufsintegrationsbegleitung bezeichnet.Die Berufsintegrationsbegleitung umfasst sowohl das Profiling als auch die sozialpädagogische Begleitung und Betreuung der TeilnehmerInnen. Neben den allgemeinen sozialpädagogischen Aufgaben umfasst die Berufsintegration auch regelmäßige und fakultative Qualifizierungsplangespräche. Sie hält den engen Kontakt zu den Einsatzstellen. Natürlich gehört zu den Aufgaben auch die Vermittlung in Arbeit und/ oder Ausbildung sowie ggf. weitere arbeitsmarktpolitische Angebote. Ein Qualitätsleitfaden gibt bei der GAWO gGmbH den Rahmen für die Berufsintegrationsberatung. Das Verfahren der Berufsintegrationsbegleitung ist dabei unterteilt in Einstellungs- und Profilingphase, individuelle Förderplanung für die Maßnahmendauer des einzelnen Teilnehmers und in die Abschluss- und Nachbereitungsphase.

Die individuelle Förderplanung stellt dabei den zeitlichen Schwerpunkt dar. Die individuelle Förderplanung ist unterteilt in vier Bereichen:

  • Beratung
  • Reflexion und Problembewertung
  • Leistungssteuerung
  • Arbeitsvermittlung

Dieser Prozess wird mit Instrumenten des Case-Management-Verfahren gesteuert. In der Beratungsphase werden in einem ersten Gespräch die Anforderungen der Maßnahme aufgezeigt, es werden erste Problemlagen erfasst und die ersten Ziele für die Maßnahme vereinbart. Weiter werden die Berufsinteressen der Teilnehmer erfragt und es werden erste Möglichkeiten aufgezeigt.

In der Reflexion- und Problembewertungsphase wird zuerst ein Problemerhebungsgespräch mit dem Teilnehmer durchgeführt. Dabei werden vor allem Fragen zur Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von Problemen behandelt und eine Stärken- Schwächen- Analyse vorgenommen. Nach diesem Gespräch findet mit dem Teilnehmer eine gemeinsame Zielfindung zum Abbau der Probleme bzw. der Vermittlungshemmnisse statt. Es wird eine Umsetzungsstrategie entwickelt und entsprechende Aufgabenschritte definiert. Diese werden zwischen Berater und Teilnehmer vereinbart.

Die Phase der Leistungssteuerung stellt den Bereich des Abbaus der Vermittlungshemmnisse und die Vorbereitung auf die Arbeitsvermittlung dar. Hier werden die vereinbarten Aufgaben erledigt. Der Betreuer verfolgt dabei, ob der Teilnehmer die Aufgaben auch erledigt. Weiter werden die ersten Bewerbungsunterlagen zusammengestellt und mit dem Betreuer werden diese besprochen. Zudem findet in dieser Phase ein weiteres Bewertungsgespräch über die Arbeitsleistung mit dem Teilnehmer statt.

In der Phase der Arbeitsvermittlung, die das Ende der individuellen Förderplanung darstellt, wird mit dem Teilnehmer ein Gespräch über gezielte Vermittlungsstrategien geführt. Auch hier werden geeignete Aufgaben und die entsprechenden Schritte vereinbart, die für den Prozess der passgenauen Arbeitsvermittlung notwendig sind. Im Anschluss an dieses Gespräch wird gemeinsam versucht eine passgenaue Vermittlung vorzunehmen und im Abschlussgespräch wird mit dem Teilnehmer eine individuelle Reflektion der Maßnahme vorgenommen.

 

Ansprechpartner

keine Einträge vorhanden

 

Aktuelles

AWO übernimmt Versorgung von Patient*innen des Vereins Sport für betagte Bürger
Aufgrund der Insolvenz des Vereins Sport für betagte Bürger ... mehr

 

AWO Mönchengladbach feiert die Eröffnung der vierten LENA Gruppe „AWOlino“
Der Wohlfahrtsverband betreibt inzwischen insgesamt vier ... mehr

 

Wanderausstellung "Marie Juchacz"
Marie Juchacz (1879 – 1956) hat einen bedeutenden Platz in ... mehr

 

Einrichtungen

Odenkirchener Straße, MG
Odenkirchener Straße, MG - Berufsintegrationsberatung... mehr