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„Besser als nichts!“ - Haupt – und Ehrenamtliche der AWO Mönchengladbach nähen Behelfsmasken

Eine Maske über Mund und Nase kann helfen, die Ausbreitung des Corona Virus zu minimieren. Doch in dieser Zeit sind Schutzmaterialien aller Art Mangelware und häufig vergriffen. Einige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO Mönchengladbach haben deshalb selbst die Initiative ergriffen und sich an die Nähmaschine gesetzt.

Mönchengladbach, 7. April 2020. In der ambulanten Pflege, im mobilen Sozialen Dienst oder in Beratungsgesprächen – die Kolleginnen und Kollegen der AWO Mönchengladbach, die nach wie vor täglich mit Kundinnen und Kunden in Kontakt stehen, schützen ihre Gegenüber vor einer möglichen Ansteckung, indem sie eine Maske tragen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßene Tröpfchen abfangen kann. Die „Behelfsmasken“ sind keine medizinischen Atemschutzmasken und zählen demnach auch nicht zur professionellen Schutzausrüstung. Die „DIY“ Masken sind aus handelsüblichen Bauwollstoffen selbst genäht und können bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine gewaschen werden. „Besser als nichts“, sagt der AWO Pflegedienstleiter Bastian Hoff, der von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der AWO Begegnungsstätte in Neuwerk bereits viele selbstgenähte Masken erhalten hat. Einen Sicherheitsabstand einhalten ist in der ambulanten Pflege natürlich nicht möglich. Trotzdem ist es zwingend erforderlich, die Kundinnen und Kunden, die nicht selten aufgrund von Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, zu schützen. „Wir arbeiten natürlich auch mit professionellem Schutzmaterial. Doch ich freue mich über die Bereitschaft der AWO Kolleginnen und Kollegen, uns zu helfen und zu unterstützen. Die selbstgenähten Masken schützen zwar nicht vor einer Ansteckung, sie helfen aber das Risiko einer Weitergabe der Viren zu verringern“, so Hoff weiter. Die AWO Mitarbeitenden treffen sich regelmäßig mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Videokonferenzen, um sich über den aktuellen Stand der Corona-Krise auszutauschen. In der letzten Videokonferenz haben sich viele Kolleginnen und Kollegen bereit erklärt, Stoffe oder Nähmaschinen zu spenden. Auch ein Kunde, der regelmäßig die AWO Migrationsberatung besucht, hat seine Hilfe angeboten. „Der Mann kommt aus Syrien, ist 36 Jahre alt und hat dort Matratzen genäht. Er ist seit einem Jahr Kunde in unserer Beratungsstelle und möchte uns mit seinen Fähigkeiten seinen Dank erweisen“, sagt Mathias Leenen, Teamleiter der Migrationsberatung. Die AWO Mönchengladbach freut sich sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen sich gegenseitig unterstützen und auch die Ehrenamtlichen oder sogar die Kundinnen und Kunden kreativ sind und ihre Hilfe anbieten. In der Begegnungsstätte in Neuwerk werden derzeit, neben den Behelfsmasken, auch Hand-Desinfektionsmittel auf der Basis von Bio Ethanol, Aloe Vera und Teebaumöl selbst hergestellt. Die Flüssigkeiten werden in Sprühflaschen abgefüllt und in die Büros und Beratungsstellen der AWO geliefert, damit sich die Mitarbeitenden zwischendurch die Hände desinfizieren können. Wichtig sei nach aber wie vor auch die richtige Aufklärung, vor allem im Kundenkontakt. Die Hygiene Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife und das Abstandhalten dürfen trotz Behelfsmaske nicht vernachlässigt werden, betont AWO Pflegedienstleiter Bastian Hoff abschließend.

 
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