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Do it! - Übernehmen Sie eine ehrenamtliche Vormundschaft für geflüchtete Jugendliche! 

Hinter dem Projektnamen „Do it!“ steckt ein Projekt mit großem Herz.


Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) sind besonders schutzbedürftig. Durch die Trennung von ihrer Familie sind diese Jugendlichen emotional stark belastet. Ohne elterliche Fürsorge müssen sie sich in einer fremden Kultur zurechtfinden. Deshalb brauchen sie Menschen an ihrer Seite, die sich für ihre Interessen einsetzen. Durch eine professionelle Gewinnung, Qualifizierung, Vermittlung und Begleitung ehrenamtlicher Vormünder für umF möchte das Projekt „Do It!“ dazu beitragen, dass diese Jugendlichen in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung optimal unterstützt und ihre Lebensbedingungen auf diese Weise nachhaltig verbessert werden.

Welche Aufgaben kommen auf einen ehrenamtlichen Vormund zu?
Die Vormundschaft für einen umF ist gleichzeitig eine besonders spannende und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein Vormund ist der rechtliche Vertreter seines minderjährigen Mündels. Unter größtmöglicher Beteiligung des jungen Menschen entscheidet der Vormund zum Beispiel, auf welche Schule er geht, unterschreibt gegebenenfalls einen Ausbildungsvertrag oder entscheidet, ob der junge Flüchtling bei einer Gastfamilie einzieht.

Welche Voraussetzungen sollte ein ehrenamtlicher Vormund mitbringen?
Für die Tätigkeit als ehrenamtlicher Vormund bedarf es weder einer speziellen Ausbildung noch rechtlicher Vorkenntnisse. Auch eine volle Berufstätigkeit ist kein Hinderungsgrund. Der Vormund sollte aber über ausreichend Zeit verfügen. Wichtig ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und eine vertrauensvolle Beziehung einzugehen, die auch über die Volljährigkeit hinausreichen kann. Der Vormund sollte sich empathisch in die Lebenssituation seines Mündels einfühlen können und seine Bedarfe ernst nehmen.

Werden die ehrenamtlichen Vormünder qualifiziert und beraten?
Ja, das Projekt „Do It!“ bietet ein umfassendes System der Qualifizierung und Beratung. In der grundlegenden Qualifizierung werden z.B. Informationen über die Aufgaben und Befugnisse eines Vormunds, über Angebote der Jugendhilfe und Grundlagen des deutschen Asylrechts vermittelt. Fachkräfte stehen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung und einmal monatlich findet ein Austauschtreffen statt.

Können Sie sich eine ehrenamtliche Vormundschaft vorstellen? Vielleicht haben Sie Fragen hierzu?

Dann melden Sie sich gerne bei uns:

Hendrik Fugmann, hfugmann@awo.mg , Tel.: 02166-39967-102
Vera Portz, vportz@awo.mg, Tel.: 0151-57208006

 

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