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Nazis beschmieren AWO Begegnungsstätte Volksgarten

Auf den Fensterscheiben der Begegnungsstätte auf der Neusserstraße sind am Donnerstag Aufkleber entdeckt worden, mit denen rechtes Gedankengut verbreitet werden soll. Der Leiter der AWO Begegnungsstätte, Thomas Zimberg, hat Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet.

Mönchengladbach, 2. Mai 2020. Es handelt sich um insgesamt drei Aufkleber mit Parolen, die als rechtsgerichtet eingestuft werden können. Ein Aufkleber zeigt das Logo und den Namen einer Gruppe, deren Sitz offenbar in Mönchengladbach ist. „Wir haben den Namen bei Google eingegeben und sind sofort auf die Facebook Seite einer Gruppierung mit gleichem Namen und Symbol gestoßen. Dass die Inhalte, die dort verbreitet - nicht entfernt werden, ist mir schleierhaft. Aus dem Grund haben wir die Seite gleich den Betreibern des sozialen Netzwerks gemeldet. Es handelt sich dabei eindeutig um rechte, menschenverachtende Ideologien, die öffentlich geteilt werden. Ähnlich sind auch die Aufkleber, die an unsere Begegnungsstätte angebracht worden sind. Widerwärtig. Wir positionieren uns seit jeher gegen jede Form von Rassismus und Rechtsextremismus und verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste“, sagt AWO Vorstand Uwe Bohlen. Der Leiter der Begegnungsstätte Volksgarten, Thomas Zimberg, hatte die Aufkleber am Donnerstag entdeckt, Fotos gemacht und die mutmaßlich politisch motivierte Tat, aufgrund der Corona Restriktionen, online, bei der Polizei zur Anzeige gebracht. „Die Polizei hatte sich aber schon kurz nach dem Absenden der Anzeige gemeldet und die Ermittlungen aufgenommen. Die Kripo hat sich unter anderem die Facebook Seite der Gruppierung angeschaut. Ich kann nur hoffen, dass die mutmaßlichen Täter gefunden - und für die Sachbeschädigung zur Rechenschaft gezogen werden. Unsere Begegnungsstätte Volksgarten ist seit ihrer Eröffnung, vor mehr als 20 Jahren, ein offenes Haus im Quartier. Zu unseren Gästen zählen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Ich möchte, dass sie sich nach wie vor bei uns willkommen fühlen. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei diesem Thema sehr aktiv und sensibel“, so Zimberg. Dass mit den Parolen auf den Aufklebern Teile des AWO-Claims „wir sind bunt“ verunglimpft werden, lässt darauf schließen, dass sich die mutmaßlichen Täter gezielt eine AWO Einrichtung für ihre Sachbeschädigung ausgesucht haben. Auch der Tag vor dem 1. Mai, dem Feiertag der Arbeiterbewegung, ist vermutlich absichtlich für die Provokation der Gruppierung ausgewählt worden.  „Für uns als AWO in Mönchengladbach kann das aber nur ein weiterer Ansporn sein, unsere Positionen gegen rechts, unsere Argumente gegen rechtsradikale und menschenfeindliche Einstellungen noch deutlicher, noch offener und noch lauter auszusprechen“, so Vorstand Uwe Bohlen abschließend. Seit 100 Jahren ist das Selbstverständnis der Arbeiterwohlfahrt eine vielfältige und solidarische Gesellschaft. Haltung gegen rechts zu zeigen, entschlossen gegen Rechtsextremisten und Populisten vorzugehen und damit die Demokratie zu stärken, ist der Kern unserer Arbeit. Wir sind mehr! #awogegenrassismus

 
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